Lebensretter: Rauchmelder
Im Brandfall stellt vor allem die Rauchentwicklung eine tödliche Gefahr für die Bewohner dar. Dabei sind sich die Experten einig: Rauchwarnmelder bieten einen hervorragenden Schutz und können Leben retten.
Die Ursachen und Brandgefahren sind vielfältig: Möglich wären z. B. eine zunehmende Rauch- und Gebäudeausstattung mit technischen Geräten, die Stand-By-Funktion bei Fernsehgeräten & Co. sowie defekte Elektrogeräte. Doch auch das Rauchen im Bett, vergessene, noch brennende Kerzen oder die unsachgemäße Lagerung von Brennstoffen können schnell zu Gefahrenquellen werden.
Die Gefahrensituation eines Brandes wird meist unterschätzt:
- 1/3 aller Brände, in denen Menschen sterben, entstehen nachts zwischen 23:00 Uhr und 7:00 Uhr, während sie schlafen.
- 75 % aller Brandopfer sterben nicht durch die Flammen, sondern durch den Rauch.
- Jeder zweite Rauchtote ist über 60 Jahre.
- Da der Geruchssinn des Menschen während des Schlafes „ausgeschaltet“ ist, kann der Rauch, der einen erhöhten CO-Gehalt (Kohlenmonoxid) enthält, nicht wahrgenommen werden. Kohlenmonoxid behindert die Sauerstoffaufnahme im Blut. Es kommt zur Bewusstlosigkeit und führt zum Erstickungstod der Opfer.
Sicher ist sicher
Diesen Gefahren können Sie entgegenwirken, indem Sie Heimrauchmelder in den Rettungswegen der Wohnungen und Häuser anbringen sowie in den Wohnungszimmern selbst. Der Alarm des Rauchmelders weckt Sie aus dem Schlaf noch bevor sich tödliche Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Dies verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.
Achten Sie beim Kauf der Geräte auf das VdS-Qualitätssiegel!
Das Befestigen von Rauchmeldern:
- Immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt
- An der Decke in der Raummitte bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt
- Nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft
- Nicht in der Dachspitze
- Nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht (Bad, Wirtschaftsgebäude)



